Donnerstag, 27. Mai 2010

Ganz allein und viel Besuch

Vermisst mich schon jemand? Ich jedenfalls vermisse mein Zuhause. Ganz dringend. Leider ist nach wie vor noch kein Entlassungs- oder Verlegungstermin in Sicht. Ich habe schon etliche Male beim Stationsarzt angemeldet, dass ich gerne so schnell wie möglich entlassen oder nach Hamburg verlegt werden möchte, der wollte auch schonmal den Oberarzt fragen, der hat dem Oberarzt angeblich auch meine Krankenakte mit einem entsprechenden Vermerk ins Fach gelegt, der wollte heute auch nochmal nachfragen, aber ich habe immernoch keine Rückmeldung. Erst wenn der Oberarzt zustimmt, wird auch der Chefarzt zustimmen und mich entlassen oder wenigstens verlegen.

Ich meine durchaus, dass ich zumindest verlegt werden könnte. Wahrscheinlich muss man aber die Kosten auch sehr genau anschauen. Die Verlegung wäre teuer und das Krankenhaus hier ist nicht voll ausgelastet, profitiert also davon, mich lange drin zu behalten (ich bin ja keine Fallpauschale, da Unfallversicherung). Es ist nicht mehr schön.

Schön ist aber, dass Ekel-Gabi in ein Einzelzimmer verlegt worden ist am letzten Montag und das zweite Bett in meinem Zimmer seitdem mit einer Plastikfolie abgedeckt leer steht. So kann ich zu jeder Tages- und Nachtzeit fernsehen, computern, Musik hören, mastu... äh telefonieren, Selbstgespräche führen, Gummibärchen aus knisternden Tüten im Nachtschrank oder Schokoladenkekse im Bett essen - und alles das tun, was man sonst so im Bett tun kann oder tun muss, wenn man nicht aufstehen darf, ohne dass jemand davon genervt ist oder dabei zuschaut.

Lena darf leider nicht zu mir verlegt werden, weil ihre Zimmernachbarin dann alleine wäre und das soll sie nicht sein. Man hat wohl Angst, die könnte sich irgendwas antun? Keine Ahnung. Manche Leute drehen hier ganz schön am Rad, auch wenn sie nicht im Rollstuhl sitzen.

Worüber ich mich außerdem sehr gefreut habe: Cathleen, Simone, Sofie, Lina, Liam, Frank und Jana haben mich am letzten Wochenende unangekündigt besucht. Endlich war um mich herum wieder die Stimmung, die ich seit Wochen so vermisse! Ekel-Gabi hat gleich völlig verstört das Weite gesucht und hier im Zimmer ging so richtig die Post ab. Angefangen mit einer lebhaften Story über 6 Rollstühle im ICE (der in der neuesten Generation nur noch einen Rollstuhlplatz hat) haben wir uns über drei Stunden köstlich über alles mögliche amüsiert ("Das ist also Ekel-Gabi - war sie heute schon kacken?"). Lina kann den sächsischen Dialekt perfekt nachmachen und als Liam sich auch noch in meinen Rollstuhl gesetzt hat und der Pfleger dachte, er wäre ein Patient von der Nachbarstation und ihn fragte, ob ihm sein Mittag geschmeckt hat und Liam auch noch ernsthaft auf diese Fragen geantwortet hat, war der Tag gerettet.

Leider mussten sie viel zu schnell wieder nach Hause. Aber es war toll.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Ekel-Gabi

Nein. Es ist noch nicht zu Ende. Ich bin noch nicht in Hamburg. Ich bin noch nicht aus meinem Luftkissenbett raus. Es steht noch kein Entlassungstermin fest. Aber: Seit gestern gibt es eine erste Tendenz. Wenn morgen mittag bei einer Untersuchung alles gut aussieht, darf ich eventuell bereits in ein bis zwei Wochen aus diesem Bett raus auf eine normale Station. Eventuell werde ich dann auch endlich wieder zurück nach Hamburg verlegt. Insgesamt wird es noch vier bis sechs Wochen dauern, bis ich wieder zu Hause bin. Die Ärztin meinte gestern: "Wenn alles gut läuft, sind Sie zum 1. Juli wieder zu Hause." Immerhin mal irgendeine Aussage.

Immerhin ist jetzt auch diese blöde Intensiv-Überwachung ab. Zuletzt war ohnehin nur noch ein Clip am Finger, der Puls und Sauerstoffsättigung gemessen hat, dran, aber der darf seit Montag abend auch wegbleiben.

Außerdem habe ich seit dem Wochenende eine neue Mitbewohnerin in meinem Zimmer. Die primitive Frau ist endlich raus, endlich schnarcht nachts auch keiner mehr, und für einen Moment sah es so aus, als wenn ich Lena (das ist das Mädel von nebenan) auf mein Zimmer bekommen würde. Aber dann entschied man sich doch, mir eine Neuaufnahme reinzulegen. Sie heißt Gabi und ist 29 Jahre alt. Was ihr fehlt, weiß ich nicht genau, ich glaube, es hängt mit irgendeiner Bandscheibe zusammen, die im Halswirbelbereich auf irgendeinen Nerv drückt. Zumindest zeitweise. Was ihr aber auf jeden Fall auch fehlt, ist eine Grundkurs in der Benimmschule.

Ich bin ganz gewiss nicht zimperlich. Wenn meine Freundin kotzen muss, halte ich ihr den Kopf und helfe ihr. Was wir manchmal in der WG beim Essen für Themen besprechen, würde sicherlich manchen Leuten den Magen umdrehen. Auch wenn ich dabei einen gewissen Würgereiz unterdrücken muss, schaffe ich es, einer Freundin zu helfen, die mit dem Zusammenspiel von Durchfall und Querschnittlähmung (+ Schließmuskellähmung) kämpft. Oder besser mit den Folgen in ihrer Hose. Dass ich mich mit mehr oder weniger häufiger Regelmäßigkeit selbst anpisse, dürfte meinen Lesern auch nicht entgangen sein. Ich will nicht sagen, dass das alles kein Problem ist, aber es ist eben auch nichts, worüber ich mich ernsthaft beschweren würde.

Aber Gabi ... geht gar nicht. Ich habe sie inzwischen insgeheim schon Ekel-Gabi getauft. So etwas habe ich noch nicht erlebt, auch nicht in meiner Zeit der Reha nach meinem Unfall. Davon mal abgesehen, dass sie den ganzen Tag nur auf dem Bett liegt, auf der Seite, ein Buch lesend, den Kopf auf den Unterarm gestützt (kein Wunder, davon würde ich auch HWS-Beschwerden bekommen, wenn ich den Kopf ständig so abknicken würde, aber das ist ja nicht mein Problem), stellt sie sich regelmäßig neben meinem Bett an das Fenster, schaut raus, macht irgendwelche Dehnübungen für die Wirbelsäule und furzt dabei. Das an sich fände ich jetzt noch nicht so schlimm, zumal sie dasselbe von mir sagen wird, obgleich sie das im Gegensatz zu mir unter Kontrolle hat. Nur muss sie das jedes Mal kommentieren. Mit Ausrufen wie: "Boa!" oder "Ahhh!" oder "Uiii!" oder "Hmmm!" - oder mit ganzen Sätzen wie: "Huch tschuldigung, falsche Öffnung." Dann rülpst sie laut und sagt: "So ist es richtig." Und lacht dreckig. Du meine Güte!

Ständig kratzt sie sich im Schritt oder am Hintern. Trägt so grau-pinke Jogging-Hosen und Badeschlappen. Ist keineswegs hässlich, hat eine gute Figur. Aber lässt sich ohne Ende gehen. Sie benutzt keine Taschentücher. Sie formt eine Hand wie ein Gefäß, krümmt die Finger etwas, als würde ihr jemand einen Apfel in die Hand legen wollen, hält sich mit einem Finger das eine Nasenloch zu und rotzt aus dem anderen Nasenloch in die Hand. Als ich das zum ersten Mal gesehen habe, habe ich sie entsetzt angestarrt. Und sie dann gefragt, ob sie ein Taschentuch haben möchte. Sie drehte sich dann im Bett um, mir den Rücken zu, fragte, ob ich mich mal um meinen eigenen Scheiß kümmern könnte, und begann, mit spitzen Lippen die Rotze aus der Handfläche zu schlürfen. Lecker!

Als ich gestern mit Cathleen telefoniert habe und ihr das erzählt habe, während Gabi bei einer Untersuchung war, meinte sie nur: "Igitt!!! Das ist ja schlimmer als unsere Rotzraketen beim Triathlon." Was auch immer besonders lecker ist, ist, wenn wir fernsehen und ich im Augenwinkel sehe, dass sie neben mir liegt und permanent in der Nase popelt und alles, was sie dort findet, in den Mund steckt. Cathleen meinte: "Biete ihr doch mal an, ob sie in deiner Nase weitermachen will." Es ist echt unbeschreiblich. Ich finde das so derart eklig, das ist kaum noch zu toppen.

Wäre da nicht die Toilette in unserem Zimmer. Ich darf nicht aufstehen, daher hat sie die ganz für sich alleine. Egal, ob das nun positiv oder negativ ist, kann man eigentlich beim Kacken nicht mal die Tür zu machen? Ich habe nicht das Bedürfnis, ihr Gestruller und das Geplumpse von irgendwelchen festen Ausscheidungen in den Tiefspüler live mitzuerleben oder den Geruch, der dabei durchs Zimmer wabert. Schon gar nicht, wenn sie das Bedürfnis immer dann überkommt, wenn wir gerade das Mittagessen auf das Zimmer bekommen. Spricht man sie darauf an, sagt sie: "Puppe, du hast Sendepause. Du musst noch viel lernen. Wenn Kuchen da ist, dürfen sich die Krümel freuen, wenn sie nicht weggefegt werden. Wärest du in einer großen Familie groß geworden, wüsstest du mehr vom Leben." Sehr nett, vor allem, weil sie ja sieht, wieviele Eltern mich hier besuchen.

Zähne hat sie bisher noch nicht einmal geputzt, Parodontose lässt auch schon grüßen. Man sieht es wirklich. Immerhin duscht sie jeden Tag und wäscht Haare. Morgens, noch vor dem Frühstücken. Muss ich noch erwähnen, dass man, während sie morgens im Bad ist, nicht einmal die Klospülung hört? Vermutlich wird man paranoid, wenn man hier liegt.

Um aber mit etwas positivem abzuschließen: Mit Lena verstehe ich mich inzwischen richtig gut. Wir haben bereits Adressen ausgetauscht, sie hat mich ihrer Mutti vorgestellt *g* und wir machen ganz viel zusammen. Was man halt so gemeinsam machen kann, wenn einer permanent im Bett liegen muss.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Kein Ende in Sicht

Noch immer ist kein Ende in Sicht. Ncoh immer darf ich nicht nach Hause, sondern muss weiter auf einem Luftkissenbett liegen und werde auch weiterhin noch intensiv überwacht. Warum, weiß ich nicht, vermutlich gibt es für das Gerät gerade keine andere Verwendung. Allerdings werde ich inzwischen nicht mehr isoliert, sondern habe eine Mitpatientin in meinem Zimmer liegen.

Sie kommt hier aus der Gegend. Dass der sächsische Dialekt gerade Hamburgern, die ja auch einen oft als platt und primitiv empfundenen Dialekt sprechen, gerne im Ohr weh tut, ist eine Sache. Dass die Frau aber so strunzdumm ist, dass ich sie am liebsten pausenlos schütteln würde, ist eine andere. Ich habe nichts gegen einfache Gemüter oder Menschen mit kognitiven Einschränkungen. Nur diese Frau erzählt mir den ganzen Tag, wem sie am liebsten was in die Fresse hauen würde, wem alles sie die Meinung geigt, welche Menschen aus ihrem Umfeld welchen Blödsinn verzapft haben - und ist ständig auf Krawall gebürstet.

Wenn das Mittagessen kommt, schaut sie unter den Deckel und stellt fest, dass sie nur drei und keine vier kleinen Kartoffeln hat. Nun weiß jeder, dass die Schwestern genug zu tun haben, also kann man, wenn die das später wieder abräumen, fragen, ob sie noch einen Apfel haben oder sowas, weil man noch Hunger hat, und ob es möglich wäre, künftig größere Portionen zu bekommen. Stattdessen bimmelt sie und wenn die Schwester reinkommt, pöbelt sie sofort drauf los, es sei hinreichend bekannt, dass sie vier Kartoffeln haben möchte und wenn sie die nicht sofort bekäme, würde sie das Essen durch das geschlossene Fenster werfen.

Kurz darauf bekommt sie dann noch ein Schälchen mit Kartoffeln. Dann sagt sie: "Sehen Sie, geht doch. Dass man sich aber auch immer erst aufregen muss! Dabei ist soviel Aufregung für uns alle doch gar nicht so gut! So, jetzt dürfen Sie auch essen gehen. Hihi, war ein Scherz, Sie müssen ja arbeiten."

Gestern wollte sie unbedingt eine Birne statt einem Apfel. Es gab aber nunmal keine Birnen. Dann kam ihre Mutter zu Besuch und dann hat sie doch allen Ernstes ihre Mutter zum Supermarkt geschickt, eine einzelne Birne kaufen. "Nicht zwei, die zweite wird mir hier schimmelig!" Und die ist auch noch so doof und macht das.

Sie versucht die ganze Zeit, mit mir ins Gespräch zu kommen, ich blocke das immer gleich ab und pack mir mein iPod ins Ohr, auch ohne Musik. Das geht mir so derart auf den Keks, dass ich hier noch irre werde. Den ganzen Tag läuft der Fernseher, aber permanent solche stumpfsinnigen Sendungen. Talkshows mit so Themen wie: "Heute rechnen wir ab, Du Hure" oder "Räum Dein Zimmer auf oder Du bist nicht mehr meine Tochter." Es gibt dafür extra Kopfhörer, nur dreht sie den Ton so laut, dass sie die Kopfhörer auf den Nachttisch legen kann und so hört, was da geredet wird - in entsprechend mieser Soundqualität und mit Belästigung der Umwelt.

Ihr ewiges Gebimmel nach den Schwestern wegen jedem Blödsinn hat zur Folge, dass wenn ich Hilfe brauche, erstmal eine Viertelstunde niemand kommt. Neulich ist nachts meine Bettdecke aus dem Bett gerutscht, so lag ich eine Viertelstunde frierend und bibbernd im Bett, weil ein Fenster noch auf Kipp stand. Irgendwann habe ich mir dann mein Kopfkissen auf den Bauch gelegt, damit es zumindest irgendwo warm bleibt. Drei andere Male habe ich das ganze Bett vollgepisst, weil niemand kam. Ich darf ja nicht aufstehen (würde es auch nicht mal schaffen, aus diesem Bett rauszukommen), muss mich dann kathetern, komme aber an diese Katheter auch nicht dran, vor allem, wenn ich auf dem Bauch liege und mich nicht selbst drehen kann auf diesem weichen Luftkissen, das endlos nachgibt. Also habe ich irgendwann ganz brav einen richtig großen schönen See gemacht. Weil man ja absolut gerade liegt und sich das Bett an die Körperkonturen anpasst, verteilt sich die ganze Brühe daraufhin gleichmäßig zwischen Busen und Schienbein. Aber immerhin wird es nicht kalt, weil die Luft unter der Hüpfburg, auf der ich liege, ja auf Körpertemperatur angewärmt ist. Aber ich habe mal irgendwo gelesen, dass Harnstoff gut für die Haut ist.

Seit drei Tagen bekomme ich regelmäßig Besuch von einem Mädel in meinem Alter, das ein paar Türen weiter liegt und wegen einer Stelle am Fuß (sie hat eine angeborene Querschnittlähmung) in stationärer Behandlung ist. Die ist sehr nett, sie macht eigentlich sonst eine Ausbildung zur Bürokauffrau; mit ihr kann ich mich ganz gut unterhalten. Sie bringt mir zwischendurch was vom Kiosk mit und organisiert hier ständig irgendwas für mein Wohlbefinden. Auf dem Gelände gibt es eine Kantine, gestern mittag, als es hier nur Linsensuppe gab (die ich überhaupt nicht vertrage), hat sie uns beiden Spaghetti bolognese von dort geholt. Keine Delikatesse, aber essbar und 1000 Mal besser als diese Suppe. Sie liegt zusammen mit einer 15-jährigen in einem Zimmer, wo sogar noch ein Bett frei wäre. Nur leider kann dort mein Bett nicht stehen, sonst hätte ich mein Zweierzimmer gegen ein Dreierzimmer eingetauscht - ohne diese blöde Bettnachbarin. Der Grund ist die Statik des Gebäudes. Mein Luftkissenbett ist so schwer, dass es nur an bestimmten Stellen stehen darf.

Pech gehabt. Nun hoffe ich, am kommenden Montag endlich mehr zu erfahren. Da ist nächste Chefarzt-Visite und dann könnte sich entscheiden, wann ich nach Hamburg darf. Ich hoffe, bereits irgendwann in der nächsten Woche. Bis ich ganz nach Hause komme, werden auf jeden Fall noch mindestens 14 Tage vergehen. Schöne Scheiße.

Donnerstag, 6. Mai 2010

In Isolationshaft

So lernt man Deutschland kennen! Bei meinem Klinikaufenthalt in Bochum habe ich mir eine nette Infektion eingefangen. Ich bekam am letzten Samstag zum Abend hin plötzlich hohes Fieber, deutlich über 40, hatte Schüttelfrost, Kreislaufprobleme, mir war übel wie schon lange nicht mehr (allerdings ohne Erbrechen) und ich fühlte mich so richtig elendig. Darauf ist eine Universitätsklinik natürlich nicht vorbereitet, so dass man wiederum für mich kein geeignetes Bett hatte und mich kurzerhand nach Halle an der Saale verlegte, wieder per Hubschrauber, diesmal allerdings intensivüberwacht (man weiß ja nie...)

In Halle kam ich in einem Einzelzimmer in Isolationshaft. Wieder auf einem Luftkissenbett, an Monitore angeschlossen, Schwestern und Pfleger müssen sich jedes Mal Papierschürzen, Papierhauben, Papierschuhe und Mundschutz anziehen, wenn sie zu mir rein wollen. Entsprechend selten kommt auch jemand. War mir auch ganz recht, dann hatte ich wenigstens meine Ruhe. Nach Fernsehen war mir sowieso nicht.

Ich hing fast pausenlos an einer Infusion, bekam ein Antibiotikum, hab munter vor mich hingefiebert, wie ein Schwein geschwitzt, von merkwürdigen Kreislaufmitteln die ganze Zeit einen total ekligen Geschmack im Mund gehabt, inzwischen durch einen Lagerungsfehler noch eine knallrote Stelle an der linken Ferse bekommen - und die Schnauze voll, und zwar Oberkante Unterlippe. Am Montag entscheidet sich, ob ich aus diesem Isolierzimmer in ein normales Zimmer verlegt werden darf und ob ich eventuell zurück nach Hamburg komme. Immerhin hat sich heute jemand gefunden, der mir meine Fernsehkarte auflädt und mein Laptop aus dem Schrank holt.